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- Stephanskirche: Im Gegensatz zum Bischofsdom
war St. Stephan die Pfarrkirche für die Bürger. 613 wurde
sie erstmals erwähnt und geht vermutlich auf ein spätrömische
Versammlungshalle oder Friedhofskirche zurück. Im 15.
Jahrhundert erhielt sie ihr spätgotisches Erscheinungsbild.
- Dreifaltigkeitskirche, ehemals Augustinerkirche:
Das Kirchengebäude entstand ab 1268 als Klosterkirche
für das (nicht mehr bestehende) Kloster der Augustiner-Eremiten.
Sie ist eine dreischiffige gotische Basilika ohne Querhaus.
Das Mittelschiff besitzt von Kaiser Sigismund gestiftete
spätgotische Wandfresken aus der Konzilszeit. Um 1740
wurde die flache Holzdecke durch ein barockes Spiegelgewölbe
mit reichem Stuck und Gemäldeschmuck ersetzt sowie eine
Fenstervergrößerung durchgeführt.
- Paulskirche: Profaniert, dient seit 1990 als
Kulturzentrum K9. Sehenswert ist dort die Rokoko-Stukkatur.
- St. Johann: Die einstige Stiftskirche wurde
profaniert und wird heute von Restaurants und Ladengeschäften
genutzt.
- Christuskirche: Von Jesuiten 1604–1609 erbaut,
gilt sie als älteste Barockkirche des Bodenseeraums und
stilreinste Kirche der Stadt. Die tonnengewölbte einschiffige
Kirche ist heute Gotteshaus der Altkatholiken.
- Kloster Petershausen: 983 von Bischof Gebhard
von Konstanz gegründet, war das Benediktinerkloster zunächst
bischöfliches Eigenkloster, später Reichsabtei. Die romanische
dreischiffige Basilika wurde 1830 abgebrochen. Heute sind
in den ehemaligen Klostergebäuden das Archäologische Landesmuseum,
die Musikschule Konstanz sowie die Polizeidirektion Konstanz
und Teile des Landratsamtes untergebracht.
- Kloster Zoffingen: Das Dominikanerinnenkloster
wurde 1257 gegründet und ist als einziges Konstanzer Kloster
bis heute besiedelt. Die zugehörige Kirche St. Katharina
hat noch spätromanische und gotische Reste. Im Innern
ist sie überwiegend barock umgestaltet worden.
- Dominikanerkloster: Das auf einer kleinen Insel
im See vor der Niederburg gelegene Dominikanerkloster
wurde 1235 gegründet und war der erste Wirkungsort des
Mystikers Heinrich Seuse. Die Kirche ist eine dreischiffige
flach gedeckte Basilika mit romanischer und frühgotischer
Formensprache. Nach der Säkularisation wurde es als Fabrik
genutzt; der Fabrikantensohn Ferdinand Graf von Zeppelin
ist dort geboren. Heute ist in den Gebäuden das Steigenberger
Inselhotel beheimatet. Im ehemaligen Kirchenschiff finden
sich früh- und hochgotische sakrale Wandmalereien aus
dem 13. Jahrhundert.
- Franziskanerkloster: 1250 gegründet, 1815 von
der Stadt aufgekauft und seit 1845 als Schulhaus und Stadthalle
genutzt.
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