Das Landesmuseum Württemberg wurde 1862 von König Wilhelm
I. von Württemberg gegründet. Seine Sammlungen
gehen auf die herzogliche Kunstkammer des 16. Jahrhundert
zurück, in der
die Herzöge alles sammelten,
was selten, kostbar und ungewöhnlich war. 2006 wurde
das kulturgeschichtliche Museum mit Zustimmung der baden-württembergischen
Landesregierung in Landesmuseum Württemberg umbenannt.
Heutige Aufgabe ist es primär, die württembergische Landesgeschichte
von der Steinzeit über
die Zeit der Kelten, der Römer, der Alamannen, des
Mittelalters, der Renaissance und des Barock bis zur
Gegenwart darzustellen.
Als bedeutendstes Museum des württembergischen Landesteils
werden jedoch in Zusammenarbeit mit den übrigen Landesmuseen
des Landes, auch überregional wirkende kulturgeschichtliche
Ausstellungen mit europäischen und außereurpäischen Themenstellungen
gezeigt.
Unter den Zweigmuseen des Landesmuseums finden sich unter
anderem bedeutende Sammlungen wie z.b. das Modemuseum
oder das Keramikmuseum, beide im Residenzschloss Ludwigsburg
untergebracht.
Im Jahre 2012 kann das Landesmuseum sein 150jähriges
Jubiläum feiern. Bis zu diesem Jubiläumsjahr
stehen erhebliche Umbauarbeiten bevor. Wissenschaft und
Verwaltung sollen aus dem Alten Schloss ausziehen, um Platz
zu schaffen für einen chronologisch geordneten Rundgang
durch die umfangreiche Dauerausstellung. Die Direktorin
des Museums, Cornelia Ewigleben, bezifferte Anfang des
Jahres 2009 die Kosten der Bauarbeiten und des Umzugs auf
rund elf Millionen
Euro.
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