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Bouxwiller,
dt. Buchsweiler
3700
Einwohner, frz. les Bouxwillerois, Dept. Bas-Rhin (67).
Der bereits 725 in einer Schenkungsurkunde des Klosters
Weißenburg (Wissemborg) genannte Ort war das Zentrum
der Herrschaft Lichtenberg und nach dem Übergang an Hanau
1480 einer der Hauptorte der Grafschaft Hanau-Lichtenberg,
der von den wesentlichen Elementen einer fürstlichen
Residenz geprägt war. Im 19. und 20. Jahrhundert nahm
der Ort, besonders auf der örtlichen Braumkohlevorkommen
aufbauend, teil am wirtschaftlichen und industriellen Aufschwung
des Elsass.
Bouxwiller
ist durch die Vielzahl seiner Fachwerkbauten, zum Teil noch
aus dem 17. Jahrhundert, einer der malerischsten Orte des
Elsass und weist noch einige repräsentative Bauten
der Hofhaltung auf.
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