Weltklturerbe:
Rathaus und Roland
Das
Rathaus und die Rolandsstatue auf dem vorgelagerten Marktplatz
von Bremen stellen herausragende Zeugnisse für die
städtische Freiheit und Selbstverwaltung dar, wie sie
sich im heiligen Römischen Reich deutscher Nation herausgebildet
hatte.
Das Alte Rathaus wurde in gotischem Stil im frühen
15. Jahrhundert errichtet, nachdem Bremen sich der Hanse
angeschlossen hatte. Es wurde im frühen 17. Jahrhundert
im Stil der Weser-Renaissance umgebaut. Es repräsentiert
den mittelalterlichen Saalgeschossbau-Typ des Rathauses
und ist ein herausragendes Beispiel für die Weser-Renaissande
in Norddeutschland.
Ein neue Rathaus wurde im frühen 20. Jahrhundert an
das Alte Rathaus angebaut. Beide Gebäude überstanden
die Bombenangriffe des 2. Weltkriegs.
Die Rolandsstatue als Sinnbild von Marktrecht und Freiheit
hat eine Höhe von 5,5 m und wurde 1404 errichtet.
|