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Die Erzabtei St. Martin wurde 1863 an der Stelle des 1802
aufgehobenen Augustinerklosters Beuron von den Brüdern Maurus
und Placidus Wolter als Benediktiner-Kloster neu gegründet
und 1868 zur Abtei erhoben.
Während des Kulturkampfs, in dem die Mönche von 1875 bis
1887 Beuron verlassen mussten, entstand die Beuroner Kongregation,
ein Zusammenschluss der verschiedenen von Beuron aus begründeten
Klöster.
Um das barocke Kirchengebäude legen sich die Klosterbauten
des späten 17. und frühen 18. Jahrhunderts, die
im 19. und 20. Jahrundert beträchtlich erweitert wurden.
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