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Zerstörung der Pfalz 1688Nach dem Tod des Kurfürsten Karl 1685 erhob Ludwig XIV. Erbansprüche auf Teile des pfälzischen Besitzes, um sein Ziel einer Vergrößerung Frankreichs bis an die Rheingrenze durchzusetzen. Im Verlauf dieses Feldzuges, der als Pfälzischer Erbfolgekrieg oder Orléansscher Krieg bekannt ist, wurde die Kurpfalz 1689 eingenommen und die Hauptstadt Heidelberg zerstört. Die Medaille zeigt auf der Vorderseite mordende und plündernde Soldaten vor brennenden Häusern, dahinter angedeutet aufmarschierte Truppen. Im Hintergrund benannt die Festungen Philippsburg (links), Koblenz (rechts) und Heidelberg (rechts darunter). Die Landschaft selbst ist in der Mitte mit "Pfaltz" bezeichnet. Im unteren Teil der Schriftzug "DENCK TEVTSCHLAND AN DEN FRIDENBRVCH MDCLXXXVIII" (1688)
Die Rückseite zeigt hinter einem Adler stehend Minerva mit Helm und
Ägis, ihr zur Rechten (also links) eine gleichfalls antikisch gekleidete
Frauengestalt mit einem mit drei Herzen belegten Schild und Masken zu ihren
Füßen, ihr zur Linken eine Frauengestalt mit sieben Pfeilen vor
einem Schiffsbug. |
| Die nächste Medaille stellt die
Greueltaten der Osmanen und der Franzosen gegenüber.
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Kurpfalz - Heidelberg
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