| um 1550 |
Geburt als Sohn Hans Schochs, nach 1555 verlässt die Familie
Königsbach wegen ihrerZugehörigkeit zu den Wiedertäufern. |
| 1572 |
Eintritt als Geselle in die Zunft der Ziimmerleute in Straßburg,
Erwerb des Bürgerrechts (30.9.1572) und Heirat mit der Bürgerstochter
Anna Knoll aus Bietigheim (1.12.1572). 1579 (5.2.) Geburt der Tochter Maria |
| bald nach 1572 |
Mühlenmeister in Straßburg |
| 1574 |
Bau einer Mahlmühle mit 3 Gängen und darüber gesetztem
Wohnhaus in Neidenstein im Auftrag des Erasmus von Venningen; zur gleichen
Zeit Bau eines "Mühlenwerks" im Kloster Maulbronn |
| 1577 - 1583 |
städtischer Werkmeister in Straßburg |
| 1583 - 1585 |
Baumeister im Dienst des Markgrafen von Baden-Durlach |
| 1584 - 1585 |
Bau des "Ernestinums" in Durlach |
| 1585, Mai |
Antritt des Amtes als Lohnherr in Straßburg mit der Aufsicht über
das gesamte Bauwesen der Stadt |
| seit 1586 |
Bau des "Salzhauses" am Münsterplatz (verschwunden), der "Großen
Metzig" (Musée Historique) und vermutlich auch des Alten Rathauses
(Chambre de Commerce) |
| 1588 - 1595 |
Aufsicht über den Bau des Gottesauer Schlosses bei Karlsruhe (Plan
und Ausführung bei PeterMurer aus Zürich) |
| 1590 - 1597 |
Stadtbaumeister in Straßburg |
| 1601 |
Berufung an der kurpfälzischen Hof nach Heidelberg zum Bau des
Friedrichsbaus und zur Bauaufsicht in der Unteren und der Oberpfalz |
| 1602 - 1607 |
Bau des Friedrichsbaus |
| 1612 - 15 |
Bischöflicher Stiftsbaumeister in Speyer mit dem Auftragzur Erneuerung
eines Teils der bischöflichen Pfalz |
| 1620 - 1631 |
Erneute Übernahme der Ämter des Stadtbaumeisters un des Lohnherrn
in Straßburg |
| 1631 |
Tod in Straßburg |
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Angaben nach:
Gustav Adolf Reiling: Der Renaissancebaumeister Johannes Schoch aus
Königsbach (1550 - 1631). In: Ekkhart-Jahrbuch für das Badner Land
(Hg. v. d. Bad. Heimat) 1963 S. 54 - 60 |