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Graimberg,
Carl, Graf von,
Landschaftsmaler
(Dilettant), geb. 30.7. 1774 auf Schloss Paar bei Chateau Thierry,
+ 10.11.1865 in Heidelberg, siedelte 1810 nach Heidelberg über
undwidmete sich seitdem ganz der Erhaltung der Schlossruine. Zeichnete
Vedouten von Stadt und Schloss Heidelberg, von Schwetzingen, aus
der weiteren Rheingegend, die von Haldenwang, V. Texier u.a. gestochen
und z.T. auch lithographiert wurden. Am bekanntesten: die 7 großen
Kupferstiche vom Heidelberger Schloss und die sog, Antiquitäten.
Als Begleitwort schrieb er 1820 "Notices de l'entreprise
des vues de Heidelberg". Wenn auch künstlerisch nicht
sehr bedeutend (er musste sich fremder Beihilfe bedienen), haben
seine Vedouten doch damals zuerst auf die Schönheit der Heidelberger
Ruine aufmerksam gemacht.
Thieme-Becker,
Allg. Lexikon... 14 S. 495
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