Kurzer
Abriss der Geschichte
Kloster
Schönau wurde vom Bischof von Worms 1142 im Tal der
Steinach, einem Nebenfluss des Neckars, gegründet,
um das Vordringen des Klosters Lorsch in dieser Region zu
stoppen, und der Zisterzienserregel unterworfen. Vermutlich
durch ihre Rechte über das Bistum beanspruchten die
Staufer und nach ihnen die rheinischen Pfalzgrafen Vogteirechte
über das Kloster, sahen es als "Hauskloster"
an und bestimmten es zu ihrer Grablege.
Im Zug der Reformation in der Kurpfalz wurde das Kloster
1558 aufgehoben und 1562 mit wallonischen Calvinisten besiedelt,
die die Gebäude teils abbrachen, teils für ihre
Gewerbebetriebe nutzten.
Vom mittelalterlichen Kloster sind noch das Klostertor,
das ehemalige Herrenrefektorium (jetzt ev. Stadtkirche),
zwei Wirtschaftsgebäude und freigelegte Grundmauern
der Klosterkirche erhalten.
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