Im elsässischen Ort Erstein, 20 km von Straßburg, am
Firmensitz von Würth France hat sich, getreu der Firmenphilosophie
von Würth, eine der wichtigsten Sammlungen moderner und
zeitgenössischer Kunst niedergelassen. Die Kunstsammlung,
die der Unternehmer Reinhold Würth in den 1960er Jahren
begann, umfasst heute über 10.000 Werke der Malerei, der
Skulptur und der Grafik.
In
einem einzigartigen Dialog zwischen Kunst und Unternehmen
sieht Reinhold Würth das Ziel seiner Sammlungstätigkeit
darin, die Kunst in unmittelbarer Nachbarschaft seiner
Mitarbeiter zu fördern und zu präsentieren. Seit 1991
besteht daher am Stammsitz in Künzelsau das Museum Würth.
Ein solches Engagement zugunsten der Kunst steht in engem
Zusammenhang mit der Dynamik eines der mutigsten Unternehmen
der industriellen Welt.
Die Sammlung vereinigt vor allem die Hauptwerke des deutschen
Expressionismus und Surrealismus, bemerkenswerte Werke
des geometrischen Abstraktion und der neo-figurativen
Tendenzen der 1980er Jahre. In verschiedenen und wechselnden
Ausstellungsthemen werden die unterschiedlichen Aspekte
der Sammlung dem Publikum auf einer Ausstellungsfläche
von 800 m² präsentiert.
In Verbindung mit dem Museum für Moderne und Zeitgenössische
Kunst (Musée d'Art Moderne et Contemporain) in Straßburg,
dem Zentrum für Zeitgenössische Kunst St'art und dem von
der Kunstakademie Mulhouse initiierten Festival de la
Création Contemporaine wird damit das Elsass ein wichtiger
Ort in der zeitgenössischen Kunstszene.