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Über zwei Millionen Besucher pilgern jährlich in die Ostschweiz
zu den tosenden Wassermassen des Rheins. Deshalb nennt man
Schaffhausen zuweilen auch die „Rheinfallstadt". Aber -
das Wortspiel sei erlaubt - reinfallen sollte man in den
größten Wasserfall Europas besser nicht.
Auf einer Breite von 150 Metern stürzen im Schnitt rund
700.000 Liter Wasser pro Sekunde 23 Meter in die Tiefe.
Im Jahr 1965 wurden sogar 1,25 Millionen Liter gemessen.
Ein gefährliches und anziehendes Naturschauspiel. Deshalb
installierte man schon Ende des 17. Jahrhunderts eine hölzerne
Schaugalerie, von der aus Besucher und Neugierige das tosende
Spektakel aus der Nähe beobachten konnten.
Bild: Rheinfall mit Schloss Laufen
Heute bieten drei Panoramawege den Besuchern die Möglichkeit,
fast in die Gischt des Wasserfalls zu tauchen. Besonders
Mutige können sich mit einem Schiff zu einem aus der Brandung
herausragenden Felsen bringen lassen und ihn inmitten des
donnernden Wasserspiels hinaufklettern.
Rund um den Rheinfall kann man es sich auch kulinarisch
gut gehen lassen. Im Restaurant Park schwebt man beim Essen
geradezu über dem Wasser. Auch im Restaurant Schlössli Wörth
erlebt man kulinarische Höhenflüge, direkt am Rheinfallbecken.
Im linksrheinischen Schloss Laufen, in dem auch eine Jugendherberge
untergebracht ist, speist man in gediegener Atmosphäre.
Im Juli und August können Kinder den Rheinfallausflug auch
auf dem Rücken eines Kamels genießen.
Infos:
Schaffhausen Tourismus, Herrenacker 15, 8201 Schaffhausen,
www.rheinfall.ch / Telefon: +41 (0)52 632 4020
Eintritt: vom Schloss Laufen 0,70 €/1 Franken pro Person
/ Öffnungszeiten: durchgehend geöffnet.
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